Thomas Wörtche
Foto Pieke Biermann

Thomas Wörtche

Thomas Wörtche, geboren 1954 in Mannheim, studierte Germanistik und Philosophie in Bochum und Konstanz, wo er 1987 promovierte. Er ist als Herausgeber, Lektor, Kolumnist und Literaturkritiker tätig und lebt in Berlin.

Ausführliche Biografie

Thomas Wörtche ist 1954 in Mannheim geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Bochum und Konstanz. Nach Abschluss des Magisterstudiums 1980 arbeitete er drei Jahre an der Universität Erlangen und sammelte erste Erfahrungen in Kulturjournalismus und Verlagswesen. 1987 promovierte er an der Universität Konstanz. Heute lebt und arbeitet er in Berlin.

Seit Mitte der Achtzigerjahre schreibt Thomas Wörtche als Literaturkritiker für die Feuilletons unterschiedlichster Printmedien: u. a. für Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Die Zeit, taz, Die Woche, Weltwoche, Freitag. Essayistische Arbeiten erschienen und erscheinen in der Bandbreite von Playboy bis Wespennest, von Psychologie Heute bis Lateinamerika Nachrichten. Für das Jazz Podium rezensiert er seit gut einem Jahrzehnt regelmäßig und unauffällig Musik. Wörtches Kolumnen (»Cream of Crime« und »Crime Watch«) und eine Auswahl größerer Einzelstücke kann man unter www.Kaliber38.de im Internet nachlesen.

Für den WDR und den ehemaligen SDR akquirierte Wörtche Originalhörspiele aus dem anglo- und hispanofonen Raum, u. a. von Autoren wie Jerry Oster, Julian Rathbone, Bob Leuci. Bisweilen schreibt er, als Spezialist für Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, Musikfeatures für den Bayerischen Rundfunk. Hin und wieder lehrte er an verschiedenen Universitäten. Gelegentlich publiziert Thomas Wörtche auch in wissenschaftlichen Fachorganen (Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Kindlers Literaturlexikon, Euphorion etc.).

Thomas Wörtche war 1989 und 1990 der Co-Herausgeber der Krimi-Jahrbücher und des internationalen Krimimagazins Underground (1990/91). Außerdem war Thomas Wörtche Berater und Lektor für eine bunte Mischung von Verlagen und Herausgeber von Anthologien wie »Neonschatten« und »Mörderisches Berlin«. Für das Erlanger Poetenfest implantierte er von 1988–1991 die sogenannte »U-Literatur« im Kanon präsentabler Literatur. Für das Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin holte er von 1995 bis 1997 große Namen wie Liza Cody, Pavel Kohut, Jerome Charyn oder Val McDermid zu seiner monatlichen Reihe »Cream of Crime«.

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