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Bücher von Yasmina Khadra


Cover
Die Algier-Romane

Taschenbuch
UT metro 377
ISBN 3-293-20377-9 (2006)
Dieser Titel ist lieferbar


Cover
Herbst der Chimären

Taschenbuch
UT metro 240
ISBN 3-293-20240-3 (2002)
Dieser Titel ist lieferbar


Cover
Doppelweiß

-
UT metro 224
ISBN 3-293-20224-1 (2002)
Dieser Titel ist lieferbar


Cover
Morituri

Taschenbuch
UT metro 209
ISBN 3-293-20209-8 (2001)
Dieser Titel ist lieferbar



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Algerien
Islam
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Kriminalroman
Spannung
Arabien

Portrait

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Yasmina Khadra

»Der Krimi erlaubt mir, die Gesellschaft darzustellen, wie ich sie sehe.« Yasmina Khadra


Yasmina Khadra ist das Pseudonym von Mohammed Moulessehoul. Der 1955 geborene Autor war hoher Offizier in der algerischen Armee. Wegen der strengen Zensurbestimmungen veröffnetlichte er seine Kriminalromane mit Kommissar Llob unter dem Namen seiner Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er das Geheimnis um seine Identität lüften.




Stimmen

»Yasmina Khadra ist zurzeit der einzige ehrliche Schriftsteller aus Algerien. Denn er verwandelt die Literatur in eine Handkamera, die er überallhin mitnehmen kann. Ästhetische Qualität ist nebensächlich, die Bilder wackeln furchtbar, dafür zeigen sie, was wir sonst nie zu sehen bekämen. Die Autobombe vor dem Teesalon. Oder die feine algerische Gesellschaft.«
         Frankfurter Allgemeine Zeitung    09.08.2002

»In ungemein direkter und schnörkellos dichter Prosa gelingt Khadra eine präzise Beschreibung der algerischen Wirklichkeit.«
      Ralf Koss   Handelsblatt    12.04.2002

»Khadras Sprache ist sinnlich, hin und wieder geradezu poetisch, dann auch wieder lakonisch verknappt, in jedem Fall jedoch mit Genuss zu lesen. Dass bei einem Autor so viel gleichzeitig zu finden ist, kommt nicht alle Tage vor. Khadra - den Namen muss man sich merken.«
      Ulrich Kroeger   Sonntagsjournal der Nordseezeitung Bremerhaven   28.10.2006

»Die Krimitrilogie ist in doppelter Hinsicht aufregend: Sie folgt nicht den offiziellen Deutungsmustern für die furchtbaren, bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Algerien, und sie radikalisiert die Muster des Polizeiromans, bis am Ende die Krimielemente fast verschwinden. Vor allem aber haben die Krimis einen ganz eigenen Ton.«
      Wilhelm Roth   Frankfurter Rundschau    09.10.2001

»Virtuos benutzt der Autor das Genre Krimi zu einer kritischen Analyse von Politik und Gesellschaft seines Heimatlandes - wobei er den Leser dankenswerter Weise nicht mit falschen Illusionen abspeist, dafür aber mit sarkastischen Beobachtungen und geradezu stoischen Witzen auf seine Kosten kommen lässt.«
      Christian Ruf   Beilage der sächsischen Zeitung    21.03.2002

»Commissaire Llob ist unbequem. Genauso unbequem wie sein Autor, der mittlerweile im französischen Exil lebt. Und der als ehemaliger hoher Offizier der algerischen Armee genau weiß, worüber er schreibt, wenn er Llob scharfsinnig über die Hintergründe der Konflikte sinnieren lässt. Konflikte, die die Armen treffen, die Intellektuellen, Dörfler, wie Städter. Allein die finanziellen Eliten bleiben unangetastet. Sie leben abgeschirmt von Terror und Armut in unvorstellbarem, dekadenten Wohlstand.«
      Kerstin Achenbach   3sat Denkmal    17.01.2002        Online einsehen

»Spürbar ist die Kraft eines Autors, der sich mit seiner Feder unerbittlich seinen Weg durch den algerischen Dschungel schlägt.«
         surprise    01.07.2002

»In Khadras Bücher findet man nicht Liebliches. Es geht darin weniger um Kriminalfälle und deren Aufklärung als viel mehr um die Situation, in der die Verbrechen geschehen: ein Land im Bürgerkrieg, eine in Korruption und Gewalt dahintreibende Gesellschaft, staatliche Institutionen, die von Opportunisten beherrscht werden und der Oligarchie hörig sind. Die Llob-Trilogie veranschaulicht die algerische Tragödie mit ihrem alltäglichen Schrecken und ihren verheerenden Folgen so nachdrücklich, dass man sie nicht ohne weiteres wieder aus dem Bewusstsein ausblenden kann.«
      Katharina Döbler   Die Zeit Literaturbeilage Hamburg   19.11.2001

»Khadra erzählt mit Tempo, analytischer Schärfe - und Verzweiflung.«
      Raphael Zehnder   Die Wochenzeitung Zürich   03.10.2002



Dokumente zu Yasmina Khadra

Interview mit Yasmina Khadra (Roland Oßwald)



Internet Links

Der Mann, der keine Frau war (NZZ, 11.6.2002)
     http://www.nzz.ch/2002/06/11/fe/page-article82EZV.html

Das ist der wahre Dschihad
Es geht darum, den Islam gegen den Islamismus zu verteidigen. Ein ZEIT-Gespräch mit Yasmina Khadra
     http://literaturbeilage.zeit.de/show_article?artikel_id=200147_LB-L-Inter_Khadra&rubrik_id=124&rubrik_name=Literaturbeilage


Yasmina Khadras Website
     http://www.yasmina-khadra.com/

3sat Denkmal: Spannende Politkrimi-Trilogie unter weiblichem Pseudonym
     http://www.3sat.de/denkmal/internet/27793/index.html

Der Poet am Maschinengewehr
Yasmina Khadras literarisches Zeitdokument des schmutzigen Bürgerkrieges in Algerien. (WDR Kulturweltspiegel)
     http://www.wdr.de/tv/kulturweltspiegel/20010304/5.html


Willkommen in der Hölle
Stadtrevue Köln
     http://www.stadtrevue.de/index_archiv.php3?tid=54


Yasmina recadré. Yasmina Khadra révèle sa véritable identité d'officier
Libération
     http://www.liberation.com/livres/2001janv/1801khadra.html


Interview de Yasmina Khadra
Par Bernard Strainchamps
     http://www.mauvaisgenres.com/interview_de_yasmina_khadra.htm


Yasmina Khadra se démasque
Interview, Le Monde, 11.01.2001
     http://www.lemonde.fr/imprimer_article/0,6063,136098,00.html


"Écrire pour réinventer ma vie"
Interview avec Liberté-Algerie
     www.liberte-algerie.com/janvier2001/30/index300101.htm


Yasmina Khadra: »J’ai quitté l’Armée pour ne pas être général.«
Interview (II) avec Liberté Algérie
     http://www.liberte-algerie.com/aout2001/15/actualcenter.htm


Yasmina Khadra
     http://sir.univ-lyon2.fr/limag/Volumes/KhadraYasmina.htm

Interview with Yasmina Khadra, Paris 2002
     http://www.algeria-interface.com/new/article.php?article_id=7&lng=e

»I thought only soldiers liked fighting. But intellectuals hit harder and hurt more.«
     http://books.guardian.co.uk/departments/generalfiction/story/0,6000,627109,00.html





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